Ablauf einer Psychotherapie

Hier finden Sie hilfreiche Informationen über den Ablauf einer Psychotherapie.

Nachdem Sie mit mir Kontakt aufgenommen haben, vereinbaren wir einen Termin für ein Erstgespräch. 

In dem Erstgespräch kann ich mir ein Bild von Ihrer Person, Ihrem Anliegen bzw. Ihren Schwierigkeiten machen. Dadurch lässt sich feststellen, ob eine Psychotherapie in Ihrem Fall sinnvoll ist.

Nach dem Erstgespräch folgt die probatorische Phase (bis zu drei weitere Sitzungen). In diesen Sitzungen sammeln wir gemeinsam weitere Informationen über Ihre Probleme, Ihre Biografie, aber auch Ihre Stärken. Dies ist notwendig, damit wir gemeinsam entscheiden können, ob eine Psychotherapie nötig ist und welchen Umfang sie haben sollte. Weiterhin ist diese Phase vor dem Beginn der eigentlichen Psychotherapie wichtig, um sich gegenseitig kennenzulernen. Nur dann können wir entscheiden, ob wir gemeinsam miteinander arbeiten wollen. Die weiteren Schritte richten sich danach, bei welcher Krankenversicherung Sie versichert sind.

Gesetzliche Krankenversicherung:  

Möglich sind entweder 2 mal 12 Sitzungen (Kurzzeittherapie 1 und 2, mit dann insgesamt 24 Sitzungen) oder eine Langzeittherapie mit 60 Sitzungen. Kurzzeittherapien werden in der Regel sehr unkompliziert und zügig bewilligt, für eine Langzeittherapie muss zunächst ein von mir verfasster Bericht begutachtet werden. Wenn Sie weitergehendes Interesse daran haben, was diesen Bericht angeht und was er enthalten muss, finden Sie hier eine kurze Erklärung dazu.
Nachdem die Krankenkasse die Übernahme der Kosten gestattet hat, beginnt die eigentliche Psychotherapie.
Falls es nötig ist, kann eine Fortführung der Verhaltenstherapie über 60 Stunden hinaus beantragt werden. Die maximale Länge einer Verhaltenstherapie darf 80 Sitzungen betragen.


Private Krankenversicherung:

Die Regelungen sind hier sehr unterschiedlich, die ersten fünf Sitzungen sind jedoch fast immer, wie bei der gesetzlichen Krankenversicherung, genehmigungsfrei. Wichtig ist auch zu wissen, dass fast alle privaten Krankenversicherungen die Kosten für eine Psychotherapie übernehmen. Nur in sehr seltenen Ausnahmefällen gibt es hier Schwierigkeiten.

In der Regel trifft man sich im Rahmen der Psychotherapie einmal in der Woche. Die Dauer jeder Sitzung beträgt 50 Minuten. Zu Beginn der Psychotherapie kann man sich auch mal häufiger sehen, z. B. wenn man für eine Langzeittherapie einen ausführlichen Bericht erstellen muss und ich dafür viele Informationen von Ihnen benötige. Oder es sind gerade schwierige Zeiten und Sie brauchen etwas mehr Unterstützung von mir, so dass wir uns zwei Mal in der Woche sehen müssen. Anders herum kann man sich zum Ende der Therapie hin seltener sehen, was die Ablösung von der Therapie in der Regel leichter fallen lässt.